PATRIZIA MAAG-BARBIERI

12. Juni 1964

verheiratet

2 Töchter

lebt und arbeitet in Olten

 

AUSBILDUNG

2008 - 2010   Master of Fine Arts HGK, Basel

2004 - 2007   Bachelor of Arts HGK, Basel

2002 - 2004   Vorkurs HGK, Zürich

 

ANKÄUFE

Kanton Basel-Landschaft

Kanton Solothurn


 

AUSSTELLUNGEN

2020    A5@Mocca-Rubin, Olten, Gruppenausstellung

2020    Schaufensterausstellung, Kunstverein Olten, Olten

2019    Tabant, Mocca-Rubin, Olten

2018    Im Dialog der Gegensätze, art.i.g., Olten

2015    Spiegelgarten, Schloss Waldegg, Feldbrunnen (Künstlergruppe MMS)

2014    Kammerspiel, Private und halböffentliche Räume, Olten

2013    Schrebers Schlossgarten, Starrkirch-Wil (Künstlergruppe MMS)

2013    Ateliers Ouverts, Mulhouse (F)

2012    REGIONALE 12, Kunstverein Freiburg, Freiburg (D)

2012    Ernte 12 Statements, Kunsthaus Baselland

2011    Übergänge und Grenzgänge, Kunstverein Olten, Stadthaus Olten

2010    Fine Arts, Kunsthaus Baselland, Diplomausstellung

2010    Kunst am Wasser, Kunst entlang der Aare, Bern

2010    gARTenkunst, Schlosspark Binningen

2010    Chiudiamo gli‘ occhi, Näijerehuus, Hersiwil

2009    Jahresausstellung Kt. SO, Kunstverein Olten, Kunstmuseum Olten

2009    WEARTPOT, Fabrique Culture, Hegenheim (F)

2009    Kunsthalle auf Zeit, Kulturstiftung Starrkirch-Wil, Starrkirch-Wil

2008    Betreten auf eigene Gefahr, Künstlerhaus 11, Solothurn

2008    Diplomausstellung

2007    Jahresausstellung Kt. SO, Kunstverein Olten, Kunstmuseum Olten

2007   Neuer shed, Frauenfeld

 

IM DIALOG DER GEGENSÄTZE

  

In meinen Arbeiten lasse ich Gegensätze aufeinandertreffen. Der flüchtige, vergängliche Moment, der entsteht, wenn Kontraste im Austausch miteinander stehen, stelle ich in den Mittelpunkt. Mit Materialien der Architektur versuche ich, dem unfassbaren Gleichgewicht, welches aus dem Dialog zwischen Gegensätzen entsteht, eine feste Form zu geben.
Der Austausch von Kontrasten und das Bild, das sich aus der Gegenüberstellung von Kontrapunkten ergibt, beeinflusst mich seit Beginn meiner künstlerischen Tätigkeit. Prozesse, die nie im Gleichgewicht stehen, sondern konstant neue Formen entwickeln, halte ich fest und mache sie sichtbar.
Solche Prozesse finden sich oft in ganz alltäglichen Situationen. So gewähren Glaswände in Bürogebäuden oder Privathäusern Einblicke in Privatsphären, wodurch die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem verwischt. Auch in städtischen Vorgärten findet sich ein spannungsreicher Kontrast. Die Gärten werden als erweiterter Wohnraum genutzt, sind jedoch frei einsehbar. Sie befinden sich im Dialog zwischen Öffentlichem und Privatem. Durch die unaufhaltsame Erweiterung von Städten entstehen an den Stadträndern neue Spannungsfelder zwischen Stadt und Land. Die urbanisierten Areale befinden sich in ständigem Kontrast zwischen alt und neu.
Meine Arbeiten vermischen Innen und Aussen, Privates und Öffentliches. Die Innenwelt wird Teil der Aussenwelt, Sichtbares wird versteckt; es sind Momentaufnahmen im Dialog der Gegensätze.